Monika, Förderschullehrerin, 61 Jahre, aus Mainz

Am wichtigsten ist mir, dass wir der Natur wieder viel mehr Flächen zurückgeben.

In de Nähe unseres Hauses hat sich unlängst ein Biber angesiedelt, was sehr schlecht. Allerdings hat er auch den Fluss angestaut, mit der Konsequenz, dass jetzt unser Haus wegen des höheren Wasserstandes unter Wasser steht. Es gibt halt dann Konflikte, die man lösen muss.

In den Ballungsräumen möchte ich die nicht bebauten Flächen unter Schutz stellen und in der Stadt gemeinsam überlegen, was man da anpflanzen kann, oder ob man die Flächen einfach leer lassen kann.

Auf dem Land möchte ich in großem Stil unbebaute Flächen schützen. Dort bin ich für die Ansiedlung und Nachzüchtung von fast ausgerotteten Großtieren, die dort unter Schutz gestellt werden sollen: älteren Pferde- und Kuhrassen z.B. Sie hatten ja für die Landschaft früher eine bestimmte Funktion, die ihnen irgendwann der Mensch abgenommen hat. Die könnte man teilweise den Tieren wieder zurück übertragen. Das Ergebnis ist faszinierend, wie man in Versuchsgebieten herausfand. Solche Großtiere werden sehr schnell wieder intelligenter, wenn man sie frei leben lässt und nicht in ihren Ställen verdummen. SIe übernehmen viel Landschaftspflege ganz von alleine.

Das Tier sollte generell viel mehr geachtet werden. Wir sollten viel mehr  mit den Tieren leben als  g e g e n   sie. An den Grenzen und bei Konflikten muss man eben Regelungen für beide Seiten finden, damit man zusammen klarkommt und Schaden vermeidet.

Die Donau sollte in großem Stil renaturiert werden. Und dnn wäre meine Utopie, dass alle Leute, die in der Nähe wohnen, sich für die Renatuierung einsetzen und das Gebiet schützen.

Und zwar nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch.

Durch die Corona-Krise wird nun die Wirtschaft druch Programme angekurbelt, und damit der Konsum unterstützt.

Ich finde hingegen, dass E-Autos  n i c h t  die Zukunft sind!

Die Zukunft ist, dass wir Dinge gemeinschaftlich nutzen, auch Autos.

 

Auch die Architektur der Zukunft soll so sein, dass man gemeinschaftlich wohnen kann, also mit Flächen, die man gemeinsam benutzt und Flächen für den Rückzug. Das Auto soll in solchen Siedlungen zurückgedrängt werden.

In Zukunft sollten wir keine Einfamilienhäuser mehr in großen Grundstücken bauen. 

 

In den Schulen sollten alle Kinder in die gleiche Schulart gehen und in die gleichen Klassen. Die Dreigliederung des Schulsystems – in Grund/Hauptschule, Realschule und Gymnasium – ist ein Manko!

allen Schulen stelle ich mir gesundes Essen für alle Kinder vor. Den Lehrern und Kindern sollten durch externe bezahlte Arbeitskräfte beigebracht werden, wie man Lebensmittel zubereitet, sodass man selbst für ein gesundes internes Catering in der Schule sorgen kann.

Das ist auch Bildung. Viele können das tatsächlich nicht und essen daher viel zu viel Fertignahrung.

Viel mehr Praktisches in die Schulen!

Schlau sein alleine reicht nicht!

Martina Vodermayer