Gerhard Scharowski, Bäcker und Konditor, 79 Jahre

Als es in unser Familie den ersten Fernseher gab, war ich völlig fasziniert von einem Bericht über die Akropolis in Athen, und weil die Menschen da zwischen den gewaltigen Säulen hin und hergegangen sind. Es war mein großer Traum, dass ich auch einmal dort hin reisen und die Säulen sehen könnte.

Später habe ich das dann auch getan, und heute ist das etwas völlig normales.

Andere Leute haben ein Haus gekauft, ich wollte immer viel lieber reisen und die Welt sehen und habe mein Geld auf diese Weise angelegt.

Ich habe eigentlich meine Träume erreicht, eine nette Frau, eine Familie.
Ich bin zufrieden mit meinem Leben.

Was die Gesellschaft anbetrifft, so wäre mir wichtig, dass die Leute weniger gleichgültig nebeneinander her leben weniger Ich-süchtig sind.

Global gesehen müssen wir das Plastikproblem lösen. Ich bin da auch noch kein leuchtendes Beispiel...

Martina Vodermayer