Jürgen Kanau, Redakteur, 54 Jahre
Ulm ist so eine reiche, zufriedene, gut behütete Stadt. Ich wünsche mir, dass in dieser Stadt ein|e Beauftragte|r mit einem eigenen Büro und einem festen Jahresbudget von, sagen wir, 200.000 Euro eingerichtet wird, das die Not in anderen Teilen der Welt im Blick hat und lindert.
Das stelle ich mir als kollektive Sozialaufgabe der Stadtgesellschaft vor.
Ich will helfen – wie viele andere Menschen auch – aber das Spenden ist immer so abstrakt und so weit weg. Auf diese Weise würde es konkreter, näher.
Aktuell rege ich an. dass sich die Weltgemeinschaft – ähnlich wie es jetzt beim Shut-down möglich war – mit dem selben Einsatz an Anstrengungen um die Natur und das Klima kümmert. Die Leute sollen sich drei Monate zurückziehen und über die Natur, über ihren Lebensraum nachdenken.
Danach muss sich jede|r testen lassen, nicht auf das Virus, sondern daraufhin, was er oder sie in der nächsten Zeit besser machen kann, worauf man verzichten kann.
Was ich am heutigen Tag noch tun kann, um meiner Idee den ersten Schritt näher zu kommen?
Ich werde einen Artikel über die UTOPIA TOOLBOX schreiben und die Leute informieren, dass sie zum Container kommen sollen.